Speed als Wettbewerbsvorteil

Amazon ist Weltmarktführer – in Geschwindigkeit der Auslieferung. Mit PRIME hat amazon geschafft, wovon andere träumen. Kunden erwarten Lieferungen nicht in einer Woche. Spätestens morgen, besser heute. Kunden bezahlen dafür. Nicht pro Lieferung, sondern als Flatrate. Einmal im Jahr. Dazu gibt es viele Extras, wie eine unendlich große Film- und Musikbibliothek. Eigentlich etwas ganz anderes. Wer es jedoch einmal hat, will nicht mehr darauf verzichten. Und das beste – Irgendwie habe ich das Gefühl, ich habe für PRIME noch nie bezahlt.

Speed im Change – Wie geht das?

Direkt vorweg – Auf keinen Fall mit etablierten, belastbaren und klassischen Methoden und Ansätzen. „Wo haben Sie das schon gemacht?“, lautet oftmals die Frage unserer Kunden. Je mehr Referenzen ein Berater und Integrator nennen kann, desto weniger Innovation steckt in der Lösung. Das betrifft auch das Thema Change Management. Wer hier zu klassisch, zu etabliert daher kommt, kann per Definition nicht innovativ sein. Speed im Change Management geht nur mit neuen Methoden. So einfach ist das. Beispielsweise mit minimalinvasiven Ansätzen, die aus der Medizin kommen. Belastbar? Ja, aber in einer anderen Disziplin. Jetzt geht es darum, den Erfolg in Unternehmen zu übertragen.

Lieber klein und schnell, als groß und langsam

Wenn eine globale Leistungsorganisation eine weltweite Veränderung einleiten will, beispielsweise mit einer neuen CRM-Plattform, dann tut sie gut daran, das ganze Vorhaben in viele kleine Teile zu zerlegen. In Regionen, Locations bis hin zu Arbeitsgruppen an einem Standort mit Peer-Groups. Also Menschen, die entweder mit einem Ziel in unterschiedlichen Funktionen arbeiten (Kollaboration) oder aber Menschen aus einem Funktionsbereich als Teilprozess-Owner. Die Veränderung beginnt genau in solchen kleinen Gruppen, Fokusgruppen und nicht über riesige Flächen.

Menschen lieben Überblick und Kontrolle

Wer Konzepte aufsetzt, in denen diese vielen kleinen Fokusgruppen im Zentrum stehen, der liefert die Grundlage für einen guten Change. Früher hatte man da große Veranstaltungen und sogenannte „Big Bangs“, die den Leuten im wahrsten Sinne des Wortes mit einem lauten Knall um die Ohren flogen. Nix mit smarter Einführung. Menschen lieben es jedoch eher, wenn sie kleine überschaubare Änderungen umsetzen können, statt Teil eines riesengroßen unkontrollierbaren Irgendetwas zu sein. Auch hier kommt das Fokusgruppenkonzept zum Tragen und sichert den Erfolg. Und zwar schneller, als mit „Big Bangs“. Sogenannte Big Bangs scheinen schneller ausgerollt zu sein, sind sie jedoch nicht, weil Nachhaltigkeit und tiefe Verankerung zu wünschen übrig lässt.

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