Führung mit KI?

Es reicht nicht aus, einen Standpunkt zur KI zu haben, wenn Sie fit für die Zukunft sein möchten. Schön wäre es, wenn man sich das alles mal anschauen kann, bevor es sich entwickelt und einzelne Erfolgs- und Misserfolgsfälle bekannt werden. Die Zeit bleibt definitiv nicht stehen und es könnte sein, dass es nicht ausreicht, mit Microsoft Co-Pilot zu starten, nur TEAMS als Meeting-Tool einzusetzen. So ziemlich jeder Prozess kann mit LLM-Modellen beschleunigt und automatisiert werden und wer hier zu lange über Anwendungsfälle nachdenkt, könnte sehr schnell den Anschluss an den Wettbewerb verlieren. 

Um es direkt vorweg zu sagen – Die Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende ist geplatzt, aber nicht das Dotcom. Unsere Welt ist heute Dotcom und unsere Welt wird morgen von KI durchzogen sein. Besser, man beginnt jetzt sofort und verankert seine digitale Transformation. Wenn eine Blase platzt, dann betrifft das allerhöchstens ein paar Investments, aber das hat nichts zu tun damit, dass sich KI robust und sicher in unsere Wirtschaft verankern wird. 

Ein einfacher Tipp: Nutzen Sie KI für die Führung Ihrer Teams. Prompten Sie Führungsaufgaben und lassen Sie sich von GPT helfen. Klinken Sie sich aus den Diskussionen aus, die derartige Technologien kritisieren. Sie werden feststellen, dass diese Kritik oft in Unkenntnis oder sogar in Angst begründet ist. Beides hilft nicht bei der Transformation in zukünftige Modelle.

Lassen Sie sich darauf ein, üben Sie sich im täglichen Prompten und werden Sie anspruchsvoll in Ihren Prompts. Geben Sie GPT die Chance, mit Ihnen gemeinsam besser zu werden. 

PS: Das Bild ist von meiner Tochter. Passt irgendwie zum Thema. Made by Human (Quelle: Alina Wessling). 

KI im Vertrieb nutzen

KI ist bereits im Einsatz in modernen Vertriebsorganisationen. Wer heute einen Vertrieb leitet, der sollte schnellstens aktiv werden, denn der Wettbewerb ist schon unterwegs. Heute möchte ich ein konkretes Beispiel eines Start-ups vorstellen, das sich hier bereits engagiert und ein geniales Produkt am Start hat. Für den ganz konkreten Bedarfsfall.

Beispiel: Terminvorbereitung im Vertrieb

Stellen Sie sich vor, Sie sind im B2B-Sales aktiv und nehmen einen Termin nach dem anderen war, weil ihr automatisierter Contact-Robot Sie hervorragend dabei unterstützt. Sie haben kaum noch Zeit, sich auf Kundentermine vorzubereiten, geschweige denn, dass Sie eine vernünftige Recherche machen können, wo Schwerpunkte des Neukunden liegen, wo er aktiv ist und was sich dort grade alles bewegt. Informationen, die Sie zwingend benötigen, um erfolgreich einen Ersttermin zu führen.

KI als Lösungs-Szenario

Das Start-up hat mir eine Lösung gezeigt, die genau an dieser Stelle konkret Unterstützung liefert. Mit nur einem Klick erhalten Sie von der KI aufbereitete Informationen zum Unternehmen, dass sie gleich besuchen werden. Einen richtig gut zusammengedampften Inhalt der Webseite, Ansprechpartner, Umsatz, Märkte, Schwerpunkte und so weiter. Völlig ohne Recherche und das alles für einen lächerlich günstigen Betrag. Damit können Sie entspannt und mit relevantem Know-how über ihren Potenzialkunden in den Termin gehen.

Die Megatrends zwingen zum handeln

Die Megatrends Geschwindigkeit, Unschärfe und Vernetzung zwingen jeden von uns zum handeln. Wir können die Pace nicht runter nehmen; Die Speed nimmt zu. Die Fülle an Informationen überlastet unsere wabbernde Gehirne Tag für Tag und wir brauchen Maschinen, die Informationen für uns aufbereiten. Alles ist derartig miteinander vernetzt, dass wir als Menschen kaum noch die Möglichkeit haben, einen klaren Blick zu behalten. Maschinen mit ihrer Intelligenz können uns im Sales helfen, in Hochgeschwindigkeit weiter zu machen, den Fokus dabei zu halten und alles in einem super vernetzten Umfeld. Das ist es, was KI für uns leisten kann. Konkret und pragmatisch. Die Tools dafür stehen bereit.

Wenn Sie wissen wollen, wie der Arbeitsplatz der Zukunft in Ihrem Unternehmen konkret aussehen kann mit Hilfe von KI-Technologien, dann buchen Sie einen Impulsvortrag bei mir.

Krieg der AI-Anbieter – Microsoft vs. Google

Google holt zum Gegenschlag aus, weil Microsoft mit seinem Engagement bei Open AI, konkret mit Chat GPT, mit etwa 11 Mrd. US$ eine tektonische Verschiebung in der Tech-Welt losgetreten hat. Welche Faktoren führen in Kürze zu Sieg oder Niederlage? Welche AI-Tools holen sich Unternehmen an Bord, welche nutzen sie und worauf können sie dabei achten?

Der Markt für künstliche Intelligenz (KI) hat in den letzten Jahren rasante Fortschritte gemacht und eine Vielzahl von Plattformen und Tools auf den Markt gebracht. Diese Plattformen bieten Unternehmen und Entwicklern die Möglichkeit, KI-Modelle und -Anwendungen zu erstellen, zu trainieren und einzusetzen. Diese Plattformen konkurrieren jedoch um Marktanteile und Kunden.

Versuchen wir zu verstehen, wie die KI-Plattformen nun gegeneinander antreten, um die Gunst der Menschen zu erlangen.

LEISTUNGSFÄHIGKEIT

Eines der wichtigsten Kriterien, auf das Kunden bei der Auswahl einer AI-Plattform achten, ist die Leistung. Eine Plattform, die in der Lage ist, Modelle schnell zu trainieren und zu bereiten, kann einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Plattformen mit langsameren Trainingszeiten haben. Außerdem kann eine Plattform, die Modelle mit hoher Genauigkeit bereitstellt, gegenüber Plattformen mit geringerer Genauigkeit bevorzugt werden.

BENUTZERFREUNDLICHKEIT

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Benutzerfreundlichkeit. Plattformen, die eine einfache und intuitive Benutzeroberfläche bieten, können Kunden gewinnen, die keine tiefgreifenden technischen Fähigkeiten besitzen. Dies ist besonders wichtig für kleinere Unternehmen und Einzelpersonen, die möglicherweise nicht über die Ressourcen verfügen, um komplexe technische Prozesse zu verstehen und auszuführen. KURZ: Wenn Ihnen etwas zu kompliziert, zu kryptisch, zu Expertenhaft daher kommt, taugt es nicht viel für den Endanwender, dann ist das Human interface noch ausbaufähig.

PREIS

Viele kleine AI-Tools sind kostenlos und können miteinander verknüpft werden. Plattformen, die ihre Dienstleistungen zu erschwinglichen Preisen anbieten, können gegenüber teureren Konkurrenten gewinnen. Dies ist besonders wichtig für Kunden, die begrenzte Budgets haben und nach einer kosteneffizienten Lösung suchen. Aktuell scheint es recht einfach zu laufen. Gute AI muss breite Massen erst einmal erschließen, folglich sind die Lösungen kostenfrei. Jede für sich kann nur dies oder das, aber zusammen orchestriert kann man damit sogar ganze Bücher schreiben lassen oder Videos anfertigen … für lau. Das könnte sich ändern.

INTEGRATIONSFÄHIGKEIT

Schließlich spielt auch die Integrationsfähigkeit eine Rolle bei der Wahl einer AI-Plattform. Plattformen,die sich einfach in bestehende Systeme und Workflows integrieren lassen, können einen Vorteil gegenüber Plattformen haben, die eine separate Infrastruktur erfordern. Dies ist besonders wichtig für Unternehmen, die bereits über eine bestehende IT-Infrastruktur verfügen und möglicherweise nicht bereit sind, diese komplett umzubauen, um eine AI-Plattform einzusetzen.

FOKUS

Eine weitere Möglichkeit, wie AI-Plattformen gegeneinander gewinnen können, ist durch den Fokus auf spezifische Branchen oder Anwendungsbereiche. Eine Plattform, die sich auf die Bedürfnisse einer bestimmten Branche spezialisiert hat, wie beispielsweise die Gesundheitsbranche oder die Finanzbranche, kann einen Vorteil gegenüber allgemeineren Plattformen haben.

DER ENTSCHEIDENDE FAKTOR

Abschließend kann eine Plattform, die über eine starke Partnerschaft mit anderen Unternehmen und Technologieanbietern verfügt, einen Vorteil gegenüber Plattformen haben, die isoliert arbeiten. Diese Partnerschaften können es einer Plattform ermöglichen, ihr Angebot zu erweitern und ihre Kunden mit einer umfassenderen Palette von Lösungen und Dienstleistungen zu versorgen. Es liegt auf der Hand, dass Microsoft und Google hier ganz vorne mitspielen, wobei Google aus seiner DNA heraus eine Werbefirma ist, während Microsoft die DNA der Business Applications in sich trägt. Es kommt ganz darauf an, was man mit KI machen möchte, lustige Avatar Videos oder konkrete Hilfen in Kernprozessen von Unternehmen, um schneller, produktiver und kreativer zu sein.

FAZIT

Microsoft hatte Jahrelang Misserfolg mit seinem Surface, um gegen das Apple iPad anzutreten und erst mit der vierten Version gelang es ein wenig an Apple heranzukommen, geschweige denn, dass das Gerät überhaupt einwandfrei funktionierte. Bis zur Version 3 war das Surface für Microsoft nur ein einziges Desaster, ein Loch, in das Geld hinein geworfen wurde. Aber Microsoft hat nicht aufgegeben. Heute hat das Surface einen angestammten Platz bei den Anwendern. Wieso sollte es also Google nicht gelingen, mit seiner KI Initiative so aufzuholen, wie Microsoft es einst mit dem Surface gelang? Beide Unternehmen sind Tech-Giganten und die Frage liegt auf der Hand: Wer steigt weiter mit seinen Lösungen in den Ring? Es kann ja nicht sein, dass Siri von Apple weiter als Wecker funktioniert oder nur sagen kann: „Das habe ich im Internet dazu gefunden“ – Ganz im Ernst, das ist ja lächerlich, wenn man sich anschaut, was ChatGPT heute bereits leisten kann.

Quellen: Microsoft und Google