BISON ist offline

Cryptobörse BISON der Börse Stuttgart ist offline. Wer haftet jetzt? Wartungsarbeiten oder Sicherheitsprobleme? Möglicherweise ein ernsthafter Angriff? Konten leer geräumt?

Die Börse Stuttgart bietet mit der App BISON eine hippe Plattform für Crypto-Trader, die mit Bitcoin, Ripple und anderen Cryptos spekulieren, doch seit einigen Stunden stellt die Plattform keine Kurse mehr.

Für Investoren und Anleger stellt sich ernsthaft die Frage: „Was, wenn BISON angegriffen wurde und die Cryptokonten leer geräumt wurden?“ oder „Ist mein Geld dort überhaupt sicher?“ oder „Wer haftet eigentlich, wenn der Kurs sich extrem unvorteilhaft entwickelt und ich als Anleger nicht mehr handeln kann und schwere Verluste erleide?“

Ich befürchte, dass hier heftiger Diskussionsbedarf entsteht, möglicherweise rollt eine Klagewelle los. Die ganze Nummer könnte sich spannend entwickeln. Bleibt zu hoffen, dass die Börse Stuttgart nicht in ernsthafte Schwierigkeiten gerät.

Interessant ist, dass Anleger nicht aktiv informiert wurden. Der Ausfall kann nur durch LogIN oder Besuch der Webseite bemerkt werden. Traden ist unmöglich.

Update: Nach über zwei Stunden wieder online. Off von 09:52 bis 12:07 Uhr.

Wetten auf die Zukunft

Elizabeth Martin bringt es auf den Punkt: „I’ve never in my career bet against innovation or smart people being able to make things faster (…)“

Da gibt es eigentlich nichts mehr zu sagen. Die Wetten wurden abgegeben und wer noch Sachwerte (Anteile) an Unternehmen hält, die an veralteten Technologien festhalten, sollte sich spätestens jetzt neu orientieren, aber eigentlich ist das nichts neues. Wer auf Öl, Kohle, Verbrennungsmotoren, Fracking Kohleverstromung und ähnliche Anlagewerte setzt, der wettet gegen Innovation. Kann man machen, aber schlau ist das irgendwie nicht.

Mit Digitalisierung wird dagegen quasi alles schneller, einfacher, flüssiger und besser. OK, ob es wirklich besser wird für uns Menschen kann diskutiert werden, aber es wird schneller und das bedeutet Wertschöpfung. Sich hier zu engagieren macht Sinn. Mit Investments genau so, wie mit smarten Projekt-Initiativen.

Let’s invest!

Cloud-Business: Auftrieb oder Ballast?

Kürzlich las ich ein Buch eines Kirchenmannes, der ein Bild in meine Gedanken zeichnete. Auf der einen Seite war da ein Heißluftballon als Bild für Auftrieb und ein Metallcontainer als Symbol für Ballast. Mir wurde klar: „Du musst dich jetzt entscheiden, ob du Auftrieb oder Ballast wählst.“

Ballast im Digital Business

Innovationen werden durch Ballast verhindert. Je größer die Leistungsorganisation, desto schwieriger wird es, den ganzen Scheiß los zu werden. Ultrakomplexe Prozesse, riesige Abstimmungsrunden, alte Technologien und Werkzeuge, die nicht mehr ansatzweise zu den neuen Anforderungen im Markt passen. Alles Ballast.

Auftrieb in die Cloud

Das Bild mit dem Heißluftballon ist perfekt, denn nur wer den ganzen Ballast schlicht weg über Bord wirft, wird mit seinem Ballon aufsteigen in die Wolken. Wer alte Pflöcke nicht kappt, bleibt am Boden, während Wettbewerber die schöne Aussicht genießen. Die Diskussion, ob Daten auf eigene Serverfarmen oder in die Cloud gehören ist vorbei. Alles gelaufen. Wer nicht aufsteigt, wird sein Ding auch nicht zum fliegen bringen. So einfach ist das!

Agile Leistungsorganisationen

Ich überspringe die langweilige Diskussion und komme direkt zum Punkt. Wir brauchen komplett neue Methoden. Wir brauchen die Next Gen. Wir brauchen mehr Mut zur radikalen Veränderungen. Ich selber arbeite in einem Beratungsunternehmen, die das ganze nicht nur den Kunden predigt, sondern es selber genau so macht.

Wir erfinden uns alle Jahre neu. Wir tauschen unsere Werkzeuge aus. Wir etablieren komplett neue Methoden. Wir haben den Mut und die Leidenschaft für neue Formen der Kommunikation und rennen Richtung Zukunft. Das Ergebnis? Wachstum!

Was nicht mehr funktioniert …

Mein Tipp: „Hören Sie sofort auf mit sinnlosen Diskussionen.“ Es geht nicht mehr darum, Laufruhe in die Organisation zu bringen, sondern die ultraschnellen und flexiblen Instrumente zu etablieren, Mitarbeiter zu befähigen in deren Umgang und stets open minded zu sein. Alte Denk- und Handlungsmuster versagen in diesem Umfeld. Nicht Regeln und Verbote definieren die Wege zum Wachstum, sondern Leidenschaft, Innovationskraft und völlig neue Lösungsansätze.

Beispiel Modern Work Place

Wir beklagen uns über Staus, Wartezeiten, schlechte Infrastrukturen und werkeln an neuen Bürokonzepten rum. Alles aus einer Welt von gestern.

Schon heute wird Arbeit nicht durch einen Ort, sondern durch die Erledigung der Aufgabe definiert.

Damit das Funktioniert bedarf es komplett neuer Infrastrukturkonzepte. Diese Art der Infrastrukturen befinden sich in einem Rechner, einem iPhone und vor allem in den dort installierten und betriebenen Cloud-Solutions. Zugriff auf Daten, Dokumente, Aufgaben und Kontakte in der Hosentasche oder auf dem Schreibtisch. Egal, wo der Work Desk steht. Innovative Leistungsorganisationen statten ihre Mannschaften mit genau diesen Werkzeugen aus.

Plattformintegration

Die Kombination der besten Plattformen setzt ungeahnte Performance frei. Mal im Ernst, hat Ihre Einkaufsabteilung schon mal daran gedacht, die besten Rechner und Smartphones für die Leute zu ordern, weil die Menschen das lieben? Dann packen wir da die coole Plattformlösungen von Microsoft drauf. Beispielsweise Dynamics, Office und Teams für eine perfekte Zusammenarbeit in einer virtuellen Welt. Performance statt Kostenwahnsinn? Die Frage für mehr Wachstum lautet nicht: „Was ist am billigsten“, sondern: „Womit steigern wir unsere Performance am besten?“ Genau, bestimmt nicht mit Kostenreduktion, wohl aber mit Innovation. Mit Qualität und den besten Werkzeugen. Billig führt nicht zu Performance, aber Leidenschaft erzeugt Performance.

Wer gute Ergebnisse erzeugen will, braucht die besten Werkzeuge

Das alles beginnt mit grundsoliden Methoden. Starten Sie mit der Messung des Digitalen Reifegrades in Ihrer Leistungsorganisation an der wichtigsten Stelle, der Kundenreise. Wie digital ist die Customer Journey? Stimmen die eingesetzten Plattformen, Werkzeuge und Ausbildungen der Mannschaft mit den Forderungen am Markt überein oder muss hier investiert werden?