Corona-Virus – So sichern Sie den Business-Betrieb

Aktuelle Zahlen der WHO – „im besten Fall sind es bereits 100.000 Infizierte“*. In Deutschland finden erste Pressekonferenzen statt und die USA holt Ihre Bürger zurück. Die Nachrichtensender richten den Fokus auf den Virus und die Börsenkurse werden stark beeinflusst.

Business jetzt absichern

Wenn Sie Ihr Business jetzt zuverlässig absichern wollen, ist dies mit digitalen Lösungen möglich. Konkret: Sie planen ein großes Meeting? Nutzen Sie beispielsweise Microsoft Teams.

Virenschutz mit Microsoft

Es klingt paradox, dass der Hersteller einer der anfälligsten Betriebssysteme jetzt die Lösung parat hält, die eine Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen kann. Wir verwenden Teams in unserer Leistungsorganisation bei der ec4u expert consulting ag und auch bei unseren Kunden für die hochkomplexe kollaborative Zusammenarbeit. Ein exzellentes Werkzeug.

So geht es

Sie verknüpfen Teams ganz einfach mit Outlook. Sogar mit der Apple Watch oder auf dem iPhone funktioniert Teams zuverlässig und stabil. Video Conferencing, Verknüpfung zu SharePoint, Chats, Datenaustausch, gemeinsame Speicherplätze, Aufzeichnung von Meetings online, Sprachtelefonie und so weiter. Kalender, Dokumente und Aktivitäten im Blick. Sogar alles im Auto und unterwegs. Sichern Sie Ihr Business jetzt mit Microsft Teams.

Der Virenschutz mit Lösungen aus der Technologie kann helfen, den operativen Betrieb in Ihrer Leistungsorganisation zuverlässig aufrecht zu erhalten.

Wir alle wissen nicht, wie schnell sich der Coronavirus ausbreiten wird, aber wir haben alle Instrumente, um einen Beitrag zum Schutz zu leisten.

Webasto schließt Betrieb am Standort

Am 29.01.2020 schließt Webasto den betroffenen Standort. 1.000 Mitarbeiter/innen müssen bis zum 02.02.2020 zuhause bleiben. Das ist noch gar nichts, denn am selben Tag stoppt British Airways Flüge nach China und Toyota stoppt sogar die gesamte Produktion in China. Die Wirtschaft kommt ins stocken und die Börsenkurse reagieren. Nur Apple legt neue Rekordergebnisse vor. Klar, denn auch hier wird digitales Geschäft gemacht!

Mit digitalen Lösungen könnte die Verwaltungsmannschaft von Webasto unterbrechungsfrei weiter arbeiten. Hier wird sehr konkret deutlich, wie digitale Werkzeuge und Plattformen die Produktivität absichern können, zumindest in Entwicklung und Marktbearbeitung.

  • Quelle: Neil Ferguson vom Imperial Collage in London, der für die Weltgesundheitsbehörde WHO die Corona-Virus-Krise analysiert.
  • Webasto: Die Mitarbeiter/innen durften ihren Laptop abholen, bevor geschlossen wurde. Webasto ist also vorbereitet und digital offenbar richtig gut aufgestellt.
  • VW schickt auch 3.500 Mitarbeiter in China ins Home Office. Offenbar zeigt sich jetzt, das digitalisierte Unternehmen einen Vorteil haben … in Krisenzeiten
  • Toyota stoppt Produktion in China
  • British Airways stoppt Flüge nach China
  • Bloomberg: Coronavirus bleibt offenbar bei vielen unerkannt mit aktuellen Methoden

Innovation im Sales

Produkte müssen kontinuierlich innoviert werden. Doch wie innovativ ist eigentlich der Vertrieb? Und woran kann man die Innovationskraft des Vertriebs erkennen? Geht es immer nur um Absatz, Umsatz und EBIT oder muss auch der Vertrieb innovativer werden, um Kunden zu begeistern?

Modern Workplace of Sales

Am Ende des Tages kann die Innovationskraft im Vertrieb durch Digitalisierung gesteigert werden. Konkret bedeutet das den Einsatz von CRM-Plattformen, mobilen Arbeitsgeräten, leistungsfähigen Mobiltarifen, Home Office und einer offenen Leistungskultur. Klingt profan, aber in vielen Unternehmen holpert es bereits bei der CRM-Plattform in der Cloud.

Digitalisierung pur?

Der Vertrieb muss oft leiden unter der Sicherheitswut der Datenschutzbeauftragten, die am liebsten alle Kundendaten in einen Hochsicherheitstrakt einsperren. Mit der einfachen Konsequenz, dass Vertriebsprofis mit zwei Telefonen rum laufen. Ergebnis sind kaputte Geschäftsprozesse und selbst gebackene Geschwindigkeitsbremsen. Weniger Freiheit, weniger Produktivität, weniger Begeisterung und weniger Erfolg sind nur die logischen Konsequenzen. So haben wir uns die Digitalisierung echt nicht vorgestellt!

Digitalkultur, was ist das eigentlich?

Ein erfolgreicher Vertrieb ist beim Kunden, er denkt aus Kundenperspektive und lebt in der Kundenperspektive. Damit das funktioniert, sind ein paar scheinbar einfache Rahmenbedingungen erforderlich.

  • Cloud CRM-Plattform
  • Mobiler Zugriff auf alle erforderlichen Daten um Salesprozess
  • Mobile Top Laptops/Tablets und Smartphones, die alle aufeinander abgestimmt sind und aus einer Cloud gespeist werden
  • Freiheit zur Integration von beruflichen und privaten Technologielösungen
  • Top Applikationen und Arbeitsumgebungen für ein reibungsloses Arbeiten
  • Eine Kultur von Selbstverantwortung
  • Effiziente Geschäftsprozesse vor und nach dem Sales (also Marketing und Lieferung von Produkten/Leistungen)
  • Abwesenheit von Zeitfressern wie interne Abstimmungsmeetings
  • Automatisierung in der Angebotserstellung

Initiativen zur Digitalisierung im Vertrieb

Wenn eine Sales-Mannschaft die eigene Performance steigern will, macht es Sinn, sich mal zusammen zu setzen und eine Katalog von Action Items zu definieren, der aus der Spannung von Soll- und Ist-Zustand entspringt. Die Vertriebsprofis wissen am besten, was ihnen Hilft. Mit Instrumenten wie dem Digital Innovation Center können solche Initiativen gestartet werden. Das kostet erst mal nur einen Tag Investment – Doch das Ergebnis kann die Grundlage für mehr Innovation im Vertrieb sein.

Microsoft: 4 Tage/Woche = 40 % produktiver

Tech-Giganten wie Microsoft sind groß genug, um Experimente zu wagen. So hat Microsoft in Japan die Arbeitszeit von fünf auf vier Tage reduziert. Das ist eine Kürzung der Arbeitszeit um zwanzig Prozent. Das Ergebnis lässt aufhorchen. Die Produktivität stieg um satte vierzig Prozent!

Produktiver mit weniger

Kürzlich berichtete mir meine Ehefrau, die halbtags arbeitet, dass sie das Gefühl habe, sie schafft als Halbtagskraft wesentlich mehr in der selben Zeit, wie Vollzeitbeschäftigte. Oft ist es ja so, dass wir in einem knappen Zeitraum einfach effektiver und zielgerichteter arbeiten, weil eben keine Zeit für Kaffee und Gespräche übrig bleibt. Es gibt ja Leute, die schwören auf die 15 Minuten Regel:

„Beschäftige dich 15 Minuten mit einem Problem und löse es. Die Zeit läuft“

Jetzt berichtet Microsoft ganz prominent, dass die Produktivität der Japanischen Mannschaft um vierzig Prozent gestiegen ist bei einer Reduktion der Arbeitszeit um zwanzig Prozent. Wie ist das möglich?

TIPP 1: Zeitgrenzen machen produktiver

Microsoft hatte eine Regel eingeführt, bei der die Meetings innerhalb von 30 Minuten beendet werden müssen. Mit diesen Vorgaben „im Nacken“ haben die Mitarbeiter das ganze drum und dran und viele Seitendiskussionen nicht mehr praktiziert. Es wurde zielgerichteter gearbeitet und miteinander gesprochen. Erstaunlicher Weise konnten alle Probleme in 30 Minuten gelöst werden, für die sonst 60 Minuten Meetings angesetzt wurde. Das sind sogar 50 Prozent Steigerung.

TIPP 2: Fokus auf das Wesentliche

Wir bei ec4u expert consulting ag haben eine holokratische zirkelbasierte Organisation. Also weniger Linien und mehr Eigenverantwortung in Arbeits-Zirkeln. In diesen Zirkeln starteten wir in wöchentlichen Abstimmungen mit 60 Minuten, doch immer häufiger sind wir auch schon bei 30 bis 40 Minuten fertig. Das ist deshalb so, weil wir eine sehr disziplinierte Agenda haben, in der Ein- und Ausgeheckt wird, wo alle Action Items mit Verantwortlichkeiten geprüft werden und Details werden eben nicht breit diskutiert, sondern zugewiesen und im Anschluss gelöst.

Wer Fokussiert, gewinnt Zeit. Das steigert die Produktivität und sogar die „Frei-Zeit“

TIPP 3: Kosten senken

Microsoft konnte die Kosten auch deshalb senken, weil die Büros konsequent ein Tag weniger frequentiert wurden. Es wurde signifikant weniger gedruckt, die Heizung wurde abgesenkt und weitere Effekte stellten sich ein. Moderne Arbeitsplätze sind dort, wo Menschen arbeiten und das ist in produktiven Leistungsorganisationen nicht immer das Büro.

Immer häufiger arbeiten Menschen viel lieber zuhause. Die Angst der Manager des alten Schlages, dass die Leute Zeiten vertrödeln und nicht meh produktiv sind, ist komplett unbegründet. Denn die Menschen geben sich noch mehr Mühe, um noch schneller fertig zu werden, um wieder ein Stück eigenes Freizeit-Leben zu gewinnen. Am Ende ist auch das eine Win-Win-Situation.

Viele Jahre haben wir davon gesprochen, dass Digitalisierung die Produktivität steigert, aber das funktioniert nicht nur mit neuen Plattformen. Dazu gehören neue Formen des Arbeitslebens, neue Organisationsformen, neue Arbeitsweisen im persönlichen Bereich und so weiter. Digitale Plattformen sind die Basis, aber der Wert kann erst dann so richtig erzeugt werden, wenn das Gesamtbild stimmt.

Wenn Sie als Entscheidet wissen wollen, wo Sie mit Ihrer Leistungsorganisation stehen, empfehle ich Ihnen die Messung des digitalen Reifegrades. Machen Sie mehr aus dem, was Sie schon jetzt realisiert haben. Microsoft liefert dazu hervorragende Impulse … aus Japan (dem Pilotmarkt).

Zu guter letzt: Voller Lohnausgleich

Microsoft reduzierte die Arbeitszeit um 20 Prozent. Die Gehälter wurden stabil auf 100 Prozent gehalten. Die Produktivität stieg um 40 Prozent. Einfache Frage: Wer hat gewonnen? Die Mitarbeiter oder die Firma? Oder Kunden? Die Antwort liegt auf der Hand: Alle = win-win-win.